
Grüne Piraten – ökologische Helden?
Schwarz oder weiß oder grün? Gut oder böse oder beides? Meist sind wir bestrebt unser Welbild in Kategorien zu organisieren. Dinge und Menschen in entsprechende Schubladen und Kategorien zu stecken macht aber in den seltensten Fällen Sinn, wie das Beispiel der afrikanischen Piraten vor Kenia und Somalia beweist.
Wie der Focus berichtet schrecken die Piraten vor der afrikanischen Küste die Fangflotten der Industrieländer ab und die Fischbestände erholen sich. Längst ausgerottet geglaubte Arten tauchen wieder auf und die Biotope vor den Küsten Somalias und Kenias erwachen zu neuem Leben.
Interessant dabei ist, dass die meisten Piraten zuvor Fischer waren – zur Piraterie kamen Sie weil die Fischgründe von schwimmenden Fischfangfabriken geplündert wurden und ein Auskommen durch die Fischerei nicht mehr möglich war.
Ein klarer Fall von schwarz kann auch weiß sein!
Es wäre zu wünschen, dass die Industriestaaten auch ohne Piraten in der Lage wären die Lebensgrundlage der afrikanischen Fischer zu schützen. Hier scheinen jedoch kurzfristige wirtschaftliche Interessen eine größere Rolle zu spielen als lanfristige und humanistische Aspekte.
Bleibt zu hoffen, dass dieses sinnfällige Beispiel den Einen oder Anderen (Politiker) zum Nachdenken anregt.
Redaktion,
15.01.2010, 13:56 | Abgelegt unter: Mensch & Umwelt, Nachrichten, Politik, Umweltschutz | RSS 2.0 | TB | Tags: Gesellschaft, Mensch, Natur, Ökologie, Ökonomie, Politik, Raubbau, Umweltschutz | 2 Kommentare
Es klingt wie ein Traum, der bald Wahrheit werden kann. Ein Stromkonzern im Bürgerbesitz könnte die Oligarchie der großen Stromkonzerne ernsthaft gefähren und dazu beitragen, dass Stromversorgung ökologisch und ökonomisch gehandhabt und wieder als Gemeinschaftsaufgabe gesehen wird – und nicht als Kapitalanlage, aus der Manager und Firmenbosse ihren Profit ziehen.
Die Genossenschaft “Energie in Bürgerhand” steht kurz davor, bald der fünftgrößte Stromversorger des Landes zu sein – eine Riesenchance für die Ökologie in Deutschland! Machen Sie mit und kaufen Sie selbst einen Anteil am neuen Ökostromanbieter. Diese historische Chance sollten wir uns nicht entgehen lassen!
Der Energiemarkt in Deutschland ist zur Zeit weitgehend unter den “Stromriesen” aufgeteilt, der neue Konzern wäre dann als “Stromrebell” immerhin der fünftgrößte Stromanbieter in Deutschland. Derzeit gehört das Unternehmen Thüga dem Stromkonzern E.ON, dieser muss sich jedoch auf Druck des Kartellamts von der Firma trennen. Aussichtsreichster Käufer von Thüga ist die Genossenschaft “Energie in Bürgerhand” in der sich engagierte Bürgerinnen und Bürger mit dem Ziel zusammengeschlossen haben, eine Mehrheitsbeteiligung an der Thüga zu bekommen. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Michael Sladek. weiterlesen… »

Der Markt ist gross und es ist ein Markt der Zukunft. Stromautos, Elektroautos – Individualverkehr aus der Steckdose. Damit sich dieser Markt besser entwickelt, einigten sich die Großen der Energiebranche nun auf einen standardisierten Ladestecker. So soll garantiert werden, dass einzelne Insellösungen, die Nutzbarkeit von Elektrofahrzeugen einschränken könnte.
Die Standards sollen offengelegt werden und somit jedem Anbieter oder Entwickler zur Verfügung stehen.
Der neue Normstecker wurde am Wochenende auf der Hannovermesse präsentiert, er ist dreiphasig und arbeitet mit einer Spannung von 400 Volt und bis zu 63 Ampère.
An den Entwicklungen in diesem Bereich, u. A. von gemeinsamen Ladetechnologien, sind auch die meisten der großen Automobilhersteller beteiligt.
Zwar sind Elektroautos nicht grunsätzlich umweltschonender als herkömmliche PKW, sie bieten aber eine technische Möglichkeit individuelle Mobilitätsbedürfnisse durch regenerative, erneuerbare Energien zu realisieren. Zudem arbeiten Elektromotoren energieeffizienter als Verbrennungsmotoren, die Bereitstellung der Energie erfolgt zentral und lässt sich zentral optimieren. Faktoren wie CO2 Emissionen könnten erheblich verringert werden.
Aus ökologischer Sicht wäre natürlich eine drastische Reduzierung des PKW-Verkehrs sinnvoll – realistisch betrachtet ist dies jedoch mittlelfristig kaum durchzusetzten. Eine Entwicklungserleichterung für Elektrofahrzeuge und deren Infrastruktur ist wohl schon deshalb zu begrüßen.
Info: Welt.de – Golem