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	<title>Gesellschaft und Ökologie &#187; Gesellschaft</title>
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	<description>Nachrichten aus Umwelt, Naturschutz und Ökologie</description>
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		<title>Mehr Nachhaltigkeit durch Vegetarismus</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 12:32:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch & Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[[Von Gastautor Larry Münzenmay] Das Umweltschutz uns alle angeht, sollte inzwischen auch dem Letzten bekannt sein. Und gerade aus diesem Grunde wird vermehrt auf einen nachhaltigen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen geachtet. Doch Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist weitaus mehr, als nur die Energiesparlampe, das 3-Liter-Auto, oder der Ausbau regenerativer Energieformen. Auch vegetarische Rezepte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin: 0 6px 0 0;" title="Fleischkonsum und Umwelt - CO2" src="http://www.gesellschaft-fuer-oekologie.de/blog/wp-content/uploads/2011/04/fleisch-konsum-umwelt-300x265.jpg" alt="" width="300" height="265" />[Von Gastautor Larry Münzenmay] Das Umweltschutz uns alle angeht, sollte inzwischen auch dem Letzten bekannt sein. Und gerade aus diesem Grunde wird vermehrt auf einen nachhaltigen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen geachtet.</p>
<p>Doch Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist weitaus mehr, als nur die Energiesparlampe, das 3-Liter-Auto, oder der Ausbau regenerativer Energieformen. Auch <a href="http://www.vegetarische-rezepte.eu/" target="_blank">vegetarische Rezepte</a> können durchaus zur Nachhaltigkeit beitragen. Auch wenn dies auf den ersten Blick absurd klingen mag, so trägt die Fleischindustrie doch zu einem erheblichen Teil zu Umweltverschmutzung und Zerstörung von Ressourcen bei.</p>
<p>Bestes und den meisten wohl bekanntestes Beispiel ist die Zerstörung des Regenwaldes in Südamerika im Namen der Viehzucht. Hierbei werden ganze Landstriche gerodet, um ausreichend Platz für den steigenden Bedarf an Zuchtrindern zu schaffen. Immerhin sorgt die steigende Nachfrage für erhöhten Bedarf an Weidefläche und Platz für Tierfutterproduktion. Auf diese Weise verschwinden Tag für Tag auf dieser Welt unwiederbringlich wichtige ökologische Lebensräume. <span id="more-343"></span></p>
<p>Auch verbraucht die Landwirtschaft und allen voran die Fleischindustrie unvorstellbare Mengen an Wasser. Laut Studien des World Watsch Institutes steckt in jedem Kilogramm Fleisch rund 15 Kubikmeter Wasser. Angesichts der Wasserknappheit in manchen Bereichen der Welt eine unvorstellbare Menge.</p>
<p>Aber auch hierzulande gibt es ausreichend Gründe, die für Nachhaltigkeit durch Vegetarismus sprechen. Immerhin ist die Viehzucht in einem großen Maße für die Verschmutzung von Luft und Wasser verantwortlich. Die mit Medikamenten und chemischen Zusatzstoffen angefütterten Tiere produzieren große Mengen an Ausscheidungen, welche entweder in Form von Gülle den Feldern als Dünger zugeführt, oder einfach nur ins Grundwasser abgelassen werden. Diese Vorgehensweise sorgt zunehmend für ein Ungleichgewicht der natürlichen Wasserressourcen.<br />
Ferner wird durch die tierischen Ausscheidungen eine große Menge an Kohlenstoffdioxid und Methan freigesetzt. Die Auswirkungen auf das Klima und der daraus resultierende Klimawandel sind immens. Nach aktuellen Schätzungen wird durch die Produktion von nur einem Kilogramm Rindfleisch ebenso viel Treibhausgase produziert, wie durch ein Auto auf einer Strecke von 250 Kilometer anfällt.</p>
<p>All diese Aspekte sprechen doch vermehrt für einen bewussteren Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen und ein Umdenken der eigenen Ernährung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel gibt die Meinung des Autors </em>Larry Münzenmay wieder.</p>
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		<title>Vorratsdatenspeicherung in Karlsruhe gekippt</title>
		<link>http://www.gesellschaft-fuer-oekologie.de/blog/vorratsdatenspeicherung-in-karlsruhe-gekippt/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 16:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich schreiben wir hier über ökologische Themen &#8211; heute mal eine kurze Ausnahme: Das Bundesverfassungsgericht hat die umstrittene Vorratsdatenspeicherung nun vorerst gekippt. Umfangreiche Infos zum Urteil hier im Liveblog zum Thema Vorratsdatenspeicherung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich schreiben wir hier über ökologische Themen &#8211; heute mal eine kurze Ausnahme:</p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht hat die umstrittene Vorratsdatenspeicherung nun vorerst gekippt.</p>
<p>Umfangreiche Infos zum Urteil hier im <a rel="nofollow" href="http://www.netzpolitik.org/2010/live-bloggen-zur-vorratsdatenspeicherung/">Liveblog zum Thema Vorratsdatenspeicherung</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Licht aus! Earth Hour 2010!</title>
		<link>http://www.gesellschaft-fuer-oekologie.de/blog/licht-aus-am-earth-hour-2010/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 11:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur größten weltweiten Klimaaktion ruft zur Zeit der WWF auf! Earth Hour &#8211; Licht aus, Klimaschutz an! Am 27. März 2010 um 20.30 Uhr &#8211; Werden Sie Teil einer weltweiten Bewegung! Mach mit bei Earth Hour, der größten Klimaschutzaktion, die es je gab! Schalte am Samstag, den 27. März 2010 um 20.30 Uhr gemeinsam mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float: left; width: 404px;"><img title="earth hour 2010 licht aus" src="http://www.gesellschaft-fuer-oekologie.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/earth-hour-2010-licht-aus.gif" alt="Earth Hour Licht aus!" width="400" height="323" /></div>
<p>Zur größten weltweiten Klimaaktion ruft zur Zeit der <a rel="nofollow" href="http://www.wwf.de/index.php?id=8177"><abbr title="World Wide Fund For Nature ">WWF</abbr></a> auf!</p>
<blockquote>
<h2>Earth Hour &#8211; Licht aus, Klimaschutz an!</h2>
<h3>Am 27. März 2010 um 20.30 Uhr &#8211; Werden Sie Teil einer weltweiten Bewegung!</h3>
<p>Mach mit bei Earth Hour, der größten Klimaschutzaktion, die es  je gab! Schalte am Samstag, den 27. März 2010 um 20.30 Uhr gemeinsam mit  Hunderten Millionen Menschen in tausenden Städten weltweit für 60 Minuten die  Lichter aus.</p></blockquote>
<p>Wir finden das ist eine tolle Aktion &#8211; selbst wenn der tatsächliche unmittelbare  Nutzen von vverschidenen Seiten u. U. mit Recht bezweifelt wird ist es doch vor allem eine Demonstration die klar macht, dass Veränderungen notwendig und von einem Großteil der Bevölkerung <strong>gewünscht </strong>sind!</p>
<p>Also mitmachen und Licht aus fürs Klima!<br />
Weitere Infos auch unter: <a rel="nofollow" href="http://www.earthhour.org">http://www.earthhour.org</a> &#8211; <a rel="nofollow" href="http://sebastianbackhaus.wordpress.com/2010/03/03/wwf-earth-hour-am-27-marz-2010-um-2030-uhr/">Gebloggt und gefunden hier ;)</a></p>
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		<title>Klimakiller Scheidung? Ökosteuer für Geschiedene?</title>
		<link>http://www.gesellschaft-fuer-oekologie.de/blog/klimakiller-scheidung-oekosteuer-fuer-geschiedene/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 19:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zugegeben, die Aussage Scheidung sei ein Klimakiller, scheint auf den ersten Blick eher abwegig zu sein, doch genau das stellt eine us-amerikanische Studie fest, die die Welt in Ihrem Artikel &#8220;Klimakiller Scheidung&#8220; zitiert. Durch die zunehmende Zahl von Singlehaushalten werde mehr Platz benötigt und mehr Energie verbraucht, sagt Professor Jianguo Liu von der Universität des US-Bundesstaates Michigan in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width: 406px; float: left;"><img title="liemilimini" src="http://www.gesellschaft-fuer-oekologie.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/liemilimini.jpg" alt="" width="400" height="284" /></div>
<p>Zugegeben, die Aussage <a href="http://www.online-scheidung-deutschland.de/">Scheidung</a> sei ein Klimakiller, scheint auf den ersten Blick eher abwegig zu sein, doch genau das stellt eine us-amerikanische Studie fest, die die Welt in Ihrem Artikel &#8220;<a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article1424853/Klimakiller_Scheidung_Trennung_belastet_Umwelt.html" target="_blank">Klimakiller Scheidung</a>&#8220; zitiert.</p>
<blockquote><p>Durch die zunehmende Zahl von Singlehaushalten werde mehr Platz benötigt und mehr Energie verbraucht, sagt Professor Jianguo Liu von der Universität des US-Bundesstaates Michigan in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS).</p></blockquote>
<p>Klar ist, Ehescheidungen sind eine regelrechte Boomindustrie und auch im Bereich der kürzlich erst eingeführten Lebenspartnerschaft (sog. Homoehe) ist Trennung ein Thema im Aufwind.</p>
<p>Online Scheidung ist heute das Schlagwort, <a title="Scheidungsanwalt Blog" href="http://ra-scheidung.de" target="_blank">bloggende Scheidungsanwälte </a>twittern zum Thema und all das spiegelt einen klaren Trend wider &#8211; Schnell und ohne großen Aufwand aus dem Ehejoch zu entkommen. Der Zyniker mag sich bisweilen fragen, warum überhaupt geheiratet wird&#8230;</p>
<p>Sicher ist der Ansatz Scheidungen zu (öko) besteuern übertrieben &#8211; würde vermutlich auch nicht eine Ehe retten &#8211; andererseits braucht der Staat ja immer neue Einnahmequellen und warum nicht eine Scheidungs(öko)steuer ;)</p>
<p>Ganz sicher bedeuten mehr Scheidungen allerdings tatsächlich höhere Belastungen für Umwelt und Klima. Ein möglicher Ansatz sind hier tatsächlich andere Formen des Zusammenlebens ausserhalb der Ehe &#8211; alternative Wohnprojekte durch die sich Synergien ergeben.</p>
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		<title>Nützliche Piraten &#8211; Umweltschutz durch Hochsee-Piraterie</title>
		<link>http://www.gesellschaft-fuer-oekologie.de/blog/nuetzliche-piraten-schuetzen-umwelt/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 11:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grüne Piraten &#8211; ökologische Helden? Schwarz oder weiß oder grün? Gut oder böse oder beides? Meist sind wir bestrebt unser Welbild in Kategorien zu organisieren. Dinge und Menschen in entsprechende Schubladen und Kategorien zu stecken macht aber in den seltensten Fällen Sinn, wie das Beispiel der afrikanischen Piraten vor Kenia und Somalia beweist. Wie der Focus berichtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width: 404px; background: none transparent scroll repeat 0% 0%; float: left;"><a href="http://www.gesellschaft-fuer-oekologie.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/gruene-piraten.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-272" title="gruene-piraten" src="http://www.gesellschaft-fuer-oekologie.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/gruene-piraten.gif" alt="" width="400" height="362" /></a>Grüne Piraten &#8211; ökologische Helden?</div>
<p>Schwarz oder weiß oder grün? Gut oder böse oder beides? Meist sind wir bestrebt unser Welbild in Kategorien zu organisieren. Dinge und Menschen in entsprechende Schubladen und Kategorien zu stecken macht aber in den seltensten Fällen Sinn, wie das Beispiel der afrikanischen Piraten vor Kenia und Somalia beweist.</p>
<p>Wie der <a rel="nofollow" href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/artenschutz/tid-16847/meeresoekologie-unterwasserparadies-dank-piraten_aid_470441.html" target="_blank">Focus berichtet </a>schrecken die Piraten vor der afrikanischen Küste  die Fangflotten der Industrieländer ab und die Fischbestände erholen sich. Längst ausgerottet geglaubte Arten tauchen wieder auf und die Biotope vor den  Küsten Somalias und Kenias erwachen zu neuem Leben.</p>
<p>Interessant dabei ist, dass die <strong>meisten Piraten zuvor Fischer </strong>waren &#8211; zur Piraterie kamen Sie weil die Fischgründe von schwimmenden Fischfangfabriken geplündert wurden und ein Auskommen durch die Fischerei nicht mehr möglich war.</p>
<p><strong>Ein klarer Fall von schwarz kann auch weiß sein!</strong></p>
<p>Es wäre zu wünschen, dass die Industriestaaten auch ohne Piraten in der Lage wären die Lebensgrundlage der afrikanischen Fischer zu schützen. Hier scheinen jedoch kurzfristige wirtschaftliche Interessen eine größere Rolle zu spielen als langfristige und humanistische Aspekte.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass dieses sinnfällige Beispiel den Einen oder Anderen (Politiker) zum Nachdenken anregt.</p>
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		<title>Energie in Bürgerhand: Stromkonzern kaufen, Ökostrom fördern!</title>
		<link>http://www.gesellschaft-fuer-oekologie.de/blog/energie-in-buergerhand-oko-strom-konzern-kaufen/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 18:54:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bild: © www.energie-in-buergerhand.de Es klingt wie ein Traum, der bald Wahrheit werden kann. Ein Stromkonzern im Bürgerbesitz könnte die Oligarchie der großen Stromkonzerne ernsthaft gefähren und dazu beitragen, dass Stromversorgung ökologisch und ökonomisch gehandhabt und wieder als Gemeinschaftsaufgabe gesehen wird &#8211; und nicht als Kapitalanlage, aus der Manager und Firmenbosse ihren Profit ziehen. Die Genossenschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float: left; width: 204px;"><img src="http://www.gesellschaft-fuer-oekologie.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/energie-in-buergerhand.jpg" alt="Energie in Bürgerhand" width="200" height="226" /><br />
Bild: © <a href="http://www.energie-in-buergerhand.de/">www.energie-in-buergerhand.de</a></div>
<p>Es klingt wie ein Traum, der bald Wahrheit werden kann. Ein Stromkonzern im Bürgerbesitz könnte die Oligarchie der großen Stromkonzerne ernsthaft gefähren und dazu beitragen, dass Stromversorgung ökologisch und ökonomisch gehandhabt und wieder als Gemeinschaftsaufgabe gesehen wird &#8211; und nicht als Kapitalanlage, aus der Manager und Firmenbosse ihren Profit ziehen.</p>
<p><strong>Die Genossenschaft &#8220;<a href="http://www.energie-in-buergerhand.de/">Energie in Bürgerhand</a>&#8221; steht kurz davor, bald der fünftgrößte Stromversorger des Landes zu sein &#8211; eine Riesenchance für die Ökologie in Deutschland!</strong> Machen Sie mit und kaufen Sie selbst einen Anteil am neuen Ökostromanbieter.  Diese historische Chance sollten wir uns nicht entgehen lassen!</p>
<p>Der Energiemarkt in Deutschland ist zur Zeit weitgehend unter den &#8220;Stromriesen&#8221; aufgeteilt, der neue Konzern wäre dann als &#8220;Stromrebell&#8221; immerhin der fünftgrößte Stromanbieter in Deutschland. Derzeit gehört das Unternehmen Thüga dem Stromkonzern E.ON, dieser muss sich jedoch auf Druck des Kartellamts von der Firma trennen. Aussichtsreichster Käufer von Thüga ist die Genossenschaft &#8220;Energie in Bürgerhand&#8221;  in der sich engagierte Bürgerinnen und Bürger mit dem Ziel zusammengeschlossen haben, eine Mehrheitsbeteiligung an der Thüga zu bekommen. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Michael Sladek. <span id="more-216"></span> Der übernahm in den 1990er Jahren die Energieversorgung seiner Heimatstadt Schönau im Schwarzwald und machte sie zu einem bedeutenden Anbieter von Ökostrom in der Region. Der Stromversorger Thüga liefert derzeit auch Strom aus Kernkraft, auf den vermutlich nach der Übernahme verzichtet werden müsste. Eine Herausforderung, die die Genossenschaft auch noch meistern wird. Die erste finanzielle Hürde ist jedenfalls bereits genommen: &#8220;Engergie in Bürgerhand&#8221; hat bereits rund 2 Mio. Euro auf Treuhandkonten gesammelt. Bis zu 100 Millionen sollen es noch werden. Alle Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgerufen, sich an dem Projekt zu beteiligen!</p>
<p>Es wäre nicht das erste Mal, dass es gelänge, einen Großkonzern mit ökologischem Bürgersinn zu führen. Nach dem Ende der DDR entstand im ehemaligen Staatsbetrieb Foron der erste FCKW-freie Kühlschrank. Andere Gerätehersteller, die jahrelang Machbarkeit und Nutzen eines solchen Geräts bestritten hatten, zogen nach &#8211; die Öko-Initiative brach innerhalb weniger Jahre Monopole und Gewohnheiten. Bleibt zu hoffen, dass mit der geplanten Übernahme der Thüga, die übrigens von Vertetern aus allen politischen Lagern begrüßt wurde, eine ökologische Wende auf dem Energiemarkt eingeleitet werden kann.</p>
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