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	<title>Gesellschaft und Ökologie &#187; Biokraftstoff</title>
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	<description>Nachrichten aus Umwelt, Naturschutz und Ökologie</description>
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		<title>Empfinde Dankbarkeit für alles Lebendige</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 15:36:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
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		<description><![CDATA[Foto: Oliver Weber / pixelio In Anbetracht der, um es vorsichtig auszudrücken, mageren Ergebnisse der UN-Klimakonferenz und anderer Hiobsbotschaften zum Thema Umweltzerstörung stellt sich für viele die Frage nach den eigenen Handlungsspielräumen. Die Achtung vor dem Lebendigen und das, was in der Konsequenz daraus folgen sollte, der Schutz und und die Erhaltung des Lebens in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="border: 1px solid #333399; margin: 0px 4px 0px 0px; padding: 2px; background: #ffffcc none repeat scroll 0% 0%; width: 304px; float: left;"><img title="spiegelbild mensch und natur" src="http://www.gesellschaft-fuer-oekologie.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/spiegelbild-mensch-und-natur-Kopie.jpg" alt="spiegelbild mensch und natur" width="300" height="450" /></p>
<p style="font-size: 10px; margin: 0;">Foto: Oliver Weber / pixelio</p>
</div>
<p>In Anbetracht der, um es vorsichtig auszudrücken, mageren Ergebnisse der UN-Klimakonferenz und anderer Hiobsbotschaften zum Thema Umweltzerstörung stellt sich für viele die Frage nach den eigenen Handlungsspielräumen.</p>
<p>Die Achtung vor dem Lebendigen und das, was in der Konsequenz daraus folgen sollte, der Schutz und und die Erhaltung des Lebens in seinen verschiedensten Formen, ist ein Grundwert der dieser Tage mehr und mehr verloren geht.</p>
<p>Dies gilt leider auch insbesondere für die Entscheidungsträger vieler Regierungen dieser Erde.  Eine Symptomatik mit System.<br />
Der Mensch, die Gesellschaft steht immer weniger im Einklang mit der Natur und viele Menschen wissen das, oder ahnen es insgeheim.<br />
Die Suche nach Sinn, die Sehnsucht nach Werten, der Wunsch nach Einklang mit der Welt, nach ganzheitlicher Gesundheit, und im selben Zug die Anforderungen des Alltags, die kaum Raum lassen für Ruhe, Gedanken und Dinge die uns der Natur wieder näher bringen.</p>
<p>Viele Umweltbewegte haben längst resigniert, und sogar sinnvolles umweltpolitsches Engagement kann, in einer Welt die von kurzsichtigen ökonomischen Interessen regiert wird, nur wenig bewegen &#8211; oder schlimmstenfalls sogar kontraproduktive Effekte hervorbringen (<a title="Biosprit Regenwald" href="http://www.regenwald.org/regenwaldreport.php?artid=229" target="_blank">siehe Biokaftstoffe und Regenwald</a>).</p>
<p>Konzepte zu einem ganzheitlichen, gesundem, und umweltverträglichen Leben gibt es viele, die Rückkehr zu sich selbst und zur Natur ist ein Kernpunkt der meisten dieser Bestrebungen. Die Natur wieder kennen zu lernen &#8211; sich in die Natur zu begeben &#8211; <a title="Natur Sonnenaufgang" href="http://www.bionetworx.de/blog/2009/sonnenaufgangsexkursion/" target="_blank">muss manchmal organisiert werden.</a> Die eigene Verbindung zur Welt und <a target="_blank" href="http://www.reiki-entdecken.de/reiki/reiki-entdecken-reiki.html">sich selbst zu erkennen</a>, kann ein anderer Ansatz sein.<br />
Unsere Gesundheit &#8211; unser inneres Gleichgewicht &#8211; unsere Erdung und unser Bezug zu Umwelt und Natur sind Aspekte die wir alle wieder stärker ins Bewustsein rücken sollten.</p>
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		<title>Verdeckte Lobbyarbeit auch bei Biosprit</title>
		<link>http://www.gesellschaft-fuer-oekologie.de/blog/verdeckte-lobbyarbeit-bei-biosprit/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 13:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biokraftstoff]]></category>
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		<description><![CDATA[Die unabhängige Initiative für Transparenz und Demokratie &#8211; Lobbycontrol berichtet über verdeckte Lobbyarbeit für den umstrittenen Biosprit. Da über Lobbyisten und deren Netzwerke erheblicher Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse genommen wird, unterstützen wir den Appell für ein verpflichtendes Lobbyisten-Register von Lobbycontrol.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die unabhängige Initiative für Transparenz und Demokratie &#8211; Lobbycontrol berichtet über <a href="http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2009/07/erneut-verdeckte-meinungsmache-heute-biosprit/" target="_blank">verdeckte Lobbyarbeit für den umstrittenen Biosprit</a>.<br />
Da über Lobbyisten und deren Netzwerke erheblicher Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse genommen wird, unterstützen wir den <a href="http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/lobby-appell">Appell für ein verpflichtendes Lobbyisten-Register</a> von Lobbycontrol.</p>
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		<title>Eilaktion: Zerstörung des Rio Sao Francisco verhindern!</title>
		<link>http://www.gesellschaft-fuer-oekologie.de/blog/zerstoerung-des-rio-sao-francisco-verhindern/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 09:12:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Foto: Janas / Wikimedia.org Die brasilianische Regierung will Ende Mai 2009 mit der Umleitung des Rio Sao Francisco beginnen und löste damit weltweit Proteste aus. Die Umleitung kommt in erster Linie dem Anbau von Soja und Zuckerrohr zugute, die natürliche Vegetation und der Lebensraum der ansässigen Bevölkerung würde dem Export und der Produktion von &#8220;Biokraftstoff&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;width:303px;height:225px;"><img src="http://www.gesellschaft-fuer-oekologie.de/blog/wp-content/uploads/2009/05/rio-sao-francisco.jpg" alt="rio-sao-francisco" title="rio-sao-francisco" width="300" height="199" class="alignnone size-full wp-image-132" /><br /><span style="font-size:11px"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rio_Sao_Francisco.PNG" rel="nofollow" target="blank">Foto: Janas / Wikimedia.org</a></span></div>
<p>Die brasilianische Regierung will Ende Mai 2009 mit der <b>Umleitung des Rio Sao Francisco</b> beginnen und löste damit weltweit Proteste aus. Die Umleitung kommt in erster Linie dem Anbau von Soja und Zuckerrohr zugute, die natürliche Vegetation und der Lebensraum der ansässigen Bevölkerung würde dem Export und der Produktion von &#8220;Biokraftstoff&#8221; geopfert. Die Bevölkerung am Sao Francisco ist von <b>Trinkwasserknappheit und Hunger</b> bedroht, viele müssten ihren angestammten Lebensraum verlassen.<br />
Nachdem der Bischof Luiz Cappio 2007 aus Protest in den Hungerstreik trat, wurde das Projekt zunächst gestoppt. Für sein Engagement erhielt Luiz Cappio am 8. Mai den Kant-Weltbürgerpreis 2009. Doch der internationale Protest ist offenbar bisher zu gering, um die Regierung Lula von der Fortsetzung der Umweltzerstörung im brasilianischen Regenwald abzuhalten. Mit einer <a href="http://www.regenwald.org" target="_blank"><b>Eilaktion</b> auf  www.regenwald.org</a> kann die Umweltzerstörung vielleicht quasi in letzter Minute gestoppt werden.</p>
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		<title>Fragwürdiger &#8220;Öko-Rennwagen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 20:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biokraftstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiesel]]></category>

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		<description><![CDATA[Bildquelle: University of Warwick &#8220;Öko&#8221; ist in. Die Supermärkte sind voll von Produken mit &#8220;Bio&#8221;-Siegel und nun soll selbst der, oft zu recht hart kritisierte, Motorsport mit dem grünen Etikett versehen werden: Britische Forscher haben ein Auto entwickelt, das in den Medien als &#8220;Öko-Rennwagen&#8221; (&#8220;WorldFirst Formula 3 Racing Car&#8221;) für Aufsehen sorgte. Der Wagen fährt mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float: left; width: 310px;"><img class="alignnone size-full wp-image-118" title="warwick-formel-3-oeko-rennwagen" src="http://www.gesellschaft-fuer-oekologie.de/blog/wp-content/uploads/2009/05/warwick-formel-3-oeko-rennwagen.jpg" alt="warwick-formel-3-oeko-rennwagen" width="300" height="189" /></div>
<div style="font-size:10px">Bildquelle: University of Warwick</div>
<p>&#8220;Öko&#8221; ist <em>in</em>. Die Supermärkte sind voll von Produken mit &#8220;Bio&#8221;-Siegel und nun soll selbst der, oft zu recht hart kritisierte, Motorsport mit dem grünen Etikett versehen werden: Britische Forscher haben ein Auto entwickelt, das in den Medien als &#8220;Öko-Rennwagen&#8221; (&#8220;<em>WorldFirst</em> Formula 3 Racing Car&#8221;) für Aufsehen sorgte. Der Wagen fährt mit Biodiesel und wurde teilweise aus nachwachsenden Rohstoffen bzw. Recycling-Materialien hergestellt.</p>
<p>Aber auch ein Lenkrad aus Karottenfasern und ein Sitz aus Sojabohnenöl ändern nichts an der Tatsache, dass beim Motorsport wertvolle Rohstoffe verschwendet werden und PS-starke Autos als Ideal gefeiert werden. Auch wenn Forschungsleiter Steve Maggs von der <a rel="nofollow" href="http://www2.warwick.ac.uk/newsandevents/pressreleases/racing_car/" target="_blank">University of Warwick</a> betont, dass hier wichtige Forschungsergebnisse erzielt würden, beispielsweise ein Katalysator, der die Verwendung von Pflanzenöl als Schmieröl zulässt, wäre es sicher sinnvoller gewesen, solche ökologisch sinnvollen Innovationen direkt der Verbesserung marktreifer PKW zugute kommen zu lassen. Auch ohne sogenannte &#8220;Öko-Rennwagen&#8221; wurden in den vergangenen Jahren erfolgreich sparsame 3-Liter-Autos auf den Markt gebracht. Das eigentliche Problem ist jedoch die mangelnde Nachfrage. Solange schnelle Sportwagen weiterhin als ideales Auto gefeiert werden, werden Ökologie und Ökonomie beim Autokauf wohl weiterhin auf der Strecke bleiben.</p>
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		<title>Biosprit-Dilemma</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 16:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Waldmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biokraftstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiesel]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Biosprit, also Treibstoff aus nachwachsenden Rohstoffen, wurde einmal hoffnungsvoll als Lösungsansatz für den umweltfreundlichen Straßenverkehr gefeiert. Der deutsche Bundestag beschloss die Förderung biologischer Kraftstoffe, und seit 2007 muss Diesel einen Anteil an Bio-Diesel enthalten. Raps als nachwachsende Energiequelle &#169; Bernd Peters / Pixelio.de Nach der anfänglichen Begeisterung über Biosprit herrscht inzwischen weitgehend Skepsis und Kritik vor. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Biosprit, also Treibstoff aus nachwachsenden Rohstoffen, wurde einmal hoffnungsvoll als Lösungsansatz für den umweltfreundlichen Straßenverkehr gefeiert. Der deutsche Bundestag beschloss die Förderung biologischer Kraftstoffe, und seit 2007 muss Diesel einen Anteil an Bio-Diesel enthalten.</p>
<div style="float:left;width:226px;height:195px;"><img src="http://www.gesellschaft-fuer-oekologie.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/raps-windrad-biosprit.jpg" alt="raps-windrad-biosprit" title="raps-windrad-biosprit" width="220" height="165" class="alignnone size-full wp-image-82" />
<div style="font-size:10px;"><b>Raps</b> als nachwachsende Energiequelle<br />
<a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=378840" rel="nofollow">&copy; Bernd Peters / Pixelio.de</a></div>
</div>
<p>Nach der anfänglichen Begeisterung über Biosprit herrscht inzwischen weitgehend Skepsis und Kritik vor. Da der Bedarf an nachwachsenden Rohstoffen nicht ausreichend durch einheimische Produkte, wie beispielsweisen Raps von deutschen Feldern, gedeckt werden kann, kommen hier verstärkt Zuckerrohr, Soja und Palmöl aus Entwicklungs- und Schwellenländern zum Einsatz. </p>
<p>Für die Anlage solcher Biosprit-Plantagen werden alte Regenwaldgebiete gerodet und dabei große intakte Ökosysteme unwiderbringlich zerstört. Zudem verringert der Treibstoffanbau die Ackerflläche für die Produktion von Nahrungsmittel. Dadurch steigen die Nahrungsmittelpreise und Hunger und Unterernährung werden weiter verschärft.</p>
<p>Der deutsche Bauernverband rief wiederholt dazu auf, die einheimische <a href="http://www.oekoblogger.de/?p=67" target="_blank">Biodiesel-Infrastruktur</a> zu bewahren.</p>
<p>Ende April 2009 entscheidet der deutsche Bundestag erneut über die Beimischung von Agrosprit zu Benzin und Diesel. Umweltorganisationen wie Rettet den Regenwald e.V. fordern ein Ende der Beimischungspflicht. Auf der Suche nach Alternativen zum herkömmlichen Biosprit betrieben Fairtrade-Organisationen Pilotprojekte zur Gewinnung von Biotreibstoff aus Abfallprodukten der Nahrungsmittelproduktion.</p>
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