Gesellschaft und Ökologie

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Gesellschaft und Ökologie - Nachrichten aus Umwelt, Naturschutz und Ökologie

Kategorie: Nachrichten

Geheimnisvolles Bienensterben

Seit Jahren versuchen Wissenschaftler, das Massensterben von Bienen und Hummeln zu ergründen. Mittlererweile sterben die Insekten nicht nur in Europa (30 %) und Nordamerika (30 %), sondern auch im Nahen Osten sind stellenweise bis zu 85 Prozent aller Kolonien verendet. Allein in Deutschland stellte das Sterben von ca. 300.000 Bienen-Völkern Imker und Wissenschaftler gleichermaßen vor ein Rätsel. Die Experten in den unterschiedlichen Ländern gehen jetzt davon aus, dass nicht ein einzelner, sondern ein ganzes Konglomerat von Ursachen für das Sterben verantwortlich sind. weiterlesen… »

Todeszone in der Ostsee als Folge des Klimawandels

Blaualgenblüte

Als Folge des Klimawandels breitet  sich nach Ansicht Rostocker Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung (IOW) eine sogenannte Todeszone in der Ostsee immer mehr aus. Dabei handelt es sich um Regionen in denen kaum  bis gar kein Sauerstoff mehr vorhanden ist. Momentan beginnt dieser Bereich in der zentralen Ostsee bei einer Tiefe von ca. 70 Metern und erstreckt sich von dort bis zum Meeresboden. weiterlesen… »

Der Wostok-See als Fenster zu einer verborgenen Welt?

Anscheinend ist es jetzt Forschern des Instituts für Arktis- und Antarktis-Forschung in St. Petersburg nach 20 Jahren gelungen den Wostok-See in der Antarktis anzubohren. Im Februar 2011 mussten die Bemühungen der Wissenschaftler, auf Grund des Wintereinbruchs, 50 Meter vor dem Erreichen des Zieles eingestellt werden. Nun ist es den russischen Forschern also gelungen in einer Tiefe von 3768 Metern die Oberfläche des Sees zu erreichen.  Frank Wilhelms vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven (AWI) hält es jedoch für unwahrscheinlich, dass es den Wissenschaftlern schon gelungen ist Proben aus dem See zu entnehmen. Inzwischen mussten die Arbeiten in der Wostok-Station erneut ob des arktischen Wintereinbruchs eingestellt werden.

Bei dem See handelt es sich um ein Süßwasser -See, der vor ca. 15 bis 20 Millionen Jahren vom arktischen Eis eingeschlossen wurde und seither von der Aussenwelt abgeschottet ist.  Seit jeher beflügelt der See unter dem arktischen Eispanzer die Phantasie der Wissenschaftler, da es durchaus möglich ist, dass sich dort eine Lebenswelt erhalten hat, die einen einzigartigen Blick in die Vergangenheit ermöglicht. Der Polarforscher Heinz Miller vom AWI äußert dazu: „Wir wissen, dass es eine Reihe von Seen unter dem Eis der Antarktis gibt. Diese Seen sind völlig unbekannt, es gibt verschiedene Probleme, zu denen man bisher nur Theorien hat. Zum Beispiel über die physikalische Beschaffenheit, ob dort Sauerstoff in Form von Lufthydraten gespeichert ist“. Desweiteren ist es durchaus möglich, dass sich dort neue evolutionäre Lebensformen etabliert haben. Auch könnten Proben aus dem See Hinweise darüber bringen unter welchen Extrembedingungen Leben entstehen kann. weiterlesen… »

Argumentationshilfe gegen Kernenergie

100 Gründe gegen Kernkraft
100 Gründe gegen Kernkraft

Kennen Sie das? Sie sind wild verstrickt in ein Streitgespräch mit einem Befürworter der Kernenergie (ja die gibt es)?
Sie haben das Gefühl im Recht zu sein und trotzdem werden Sie der Diskussion nicht Herr, können Ihr Gegenüber nicht überzeugen?
Vielleicht fehlen Ihnen ja nur gute und belegbare Argumente.
100 gute und belegte Gründe gegen Kernenergie finden Sie auf einer extra dafür eingerichteten Webseite. Mit großer Warscheinlichkeit kannten Sie viele selbst noch nicht und wenn doch, können Sie sie jetzt auch mit Quellen belegen!
Das finden wir gut!
http://100-gute-gruende.de/lesen.xhtml

Vorratsdatenspeicherung in Karlsruhe gekippt

Eigentlich schreiben wir hier über ökologische Themen – heute mal eine kurze Ausnahme:

Das Bundesverfassungsgericht hat die umstrittene Vorratsdatenspeicherung nun vorerst gekippt.

Umfangreiche Infos zum Urteil hier im Liveblog zum Thema Vorratsdatenspeicherung.

Trend zu sauberen Autos 2010

Lange genug hat der PS-Wahn auf deutschen Straßen regiert. Immernoch sind spritfressende SUVs und PS-strotzende Boliden ein erheblicher Teil des Bildes auf unseren Straßen. Es scheint jedoch Hoffnung zu geben – der Trend zu mehr ökologischem Bewusstsein beim Autokauf scheint sich zu verfestigen, denn:  Immer mehr Deutsche fahren lieber sauber als schnell! Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Puls Marktforschung.

Demnach geben 72% der Autokäufer an, dass Ihnen Umweltfreundlichkeit, Kraftstoffverbrauch und Nachhaltigkeit wichtiger sind als traditionelle Kriterien wie Motorleistung, Fahrspaß oder Sportlichkeit. Quelle

Schade, dass die Deutschen Autohersteller der Internationalen Konkurrenz teils um Jahre hinterher hinken. Hier hat man, gerade bei den sog. Premiummarken den Trend lange verschlafen. Es wundert also nicht, dass Internationale Marken den Markt besetzten und ausbauen wollen. So kündigte beispielsweise der Indische Autobauer Tata an seinen Kleinwagen Nano als Elektroauto in Europa zu vermarkten.  Es bleibt abzuwarten ob deutsche Hersteller mit praxistauglichen Produkten und Konzepten nachziehen.

Licht aus! Earth Hour 2010!

Earth Hour Licht aus!

Zur größten weltweiten Klimaaktion ruft zur Zeit der WWF auf!

Earth Hour – Licht aus, Klimaschutz an!

Am 27. März 2010 um 20.30 Uhr – Werden Sie Teil einer weltweiten Bewegung!

Mach mit bei Earth Hour, der größten Klimaschutzaktion, die es je gab! Schalte am Samstag, den 27. März 2010 um 20.30 Uhr gemeinsam mit Hunderten Millionen Menschen in tausenden Städten weltweit für 60 Minuten die Lichter aus.

Wir finden das ist eine tolle Aktion – selbst wenn der tatsächliche unmittelbare  Nutzen von vverschidenen Seiten u. U. mit Recht bezweifelt wird ist es doch vor allem eine Demonstration die klar macht, dass Veränderungen notwendig und von einem Großteil der Bevölkerung gewünscht sind!

Also mitmachen und Licht aus fürs Klima!
Weitere Infos auch unter: http://www.earthhour.orgGebloggt und gefunden hier ;)

Klimakiller Scheidung? Ökosteuer für Geschiedene?

Zugegeben, die Aussage Scheidung sei ein Klimakiller, scheint auf den ersten Blick eher abwegig zu sein, doch genau das stellt eine us-amerikanische Studie fest, die die Welt in Ihrem Artikel „Klimakiller Scheidung“ zitiert.

Durch die zunehmende Zahl von Singlehaushalten werde mehr Platz benötigt und mehr Energie verbraucht, sagt Professor Jianguo Liu von der Universität des US-Bundesstaates Michigan in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS).

Klar ist, Ehescheidungen sind eine regelrechte Boomindustrie und auch im Bereich der kürzlich erst eingeführten Lebenspartnerschaft (sog. Homoehe) ist Trennung ein Thema im Aufwind.

Online Scheidung ist heute das Schlagwort, bloggende Scheidungsanwälte twittern zum Thema und all das spiegelt einen klaren Trend wider – Schnell und ohne großen Aufwand aus dem Ehejoch zu entkommen. Der Zyniker mag sich bisweilen fragen, warum überhaupt geheiratet wird…

Sicher ist der Ansatz Scheidungen zu (öko) besteuern übertrieben – würde vermutlich auch nicht eine Ehe retten – andererseits braucht der Staat ja immer neue Einnahmequellen und warum nicht eine Scheidungs(öko)steuer ;)

Ganz sicher bedeuten mehr Scheidungen allerdings tatsächlich höhere Belastungen für Umwelt und Klima. Ein möglicher Ansatz sind hier tatsächlich andere Formen des Zusammenlebens ausserhalb der Ehe – alternative Wohnprojekte durch die sich Synergien ergeben.

Nützliche Piraten – Umweltschutz durch Hochsee-Piraterie

Grüne Piraten – ökologische Helden?

Schwarz oder weiß oder grün? Gut oder böse oder beides? Meist sind wir bestrebt unser Welbild in Kategorien zu organisieren. Dinge und Menschen in entsprechende Schubladen und Kategorien zu stecken macht aber in den seltensten Fällen Sinn, wie das Beispiel der afrikanischen Piraten vor Kenia und Somalia beweist.

Wie der Focus berichtet schrecken die Piraten vor der afrikanischen Küste  die Fangflotten der Industrieländer ab und die Fischbestände erholen sich. Längst ausgerottet geglaubte Arten tauchen wieder auf und die Biotope vor den  Küsten Somalias und Kenias erwachen zu neuem Leben.

Interessant dabei ist, dass die meisten Piraten zuvor Fischer waren – zur Piraterie kamen Sie weil die Fischgründe von schwimmenden Fischfangfabriken geplündert wurden und ein Auskommen durch die Fischerei nicht mehr möglich war.

Ein klarer Fall von schwarz kann auch weiß sein!

Es wäre zu wünschen, dass die Industriestaaten auch ohne Piraten in der Lage wären die Lebensgrundlage der afrikanischen Fischer zu schützen. Hier scheinen jedoch kurzfristige wirtschaftliche Interessen eine größere Rolle zu spielen als langfristige und humanistische Aspekte.

Bleibt zu hoffen, dass dieses sinnfällige Beispiel den Einen oder Anderen (Politiker) zum Nachdenken anregt.

Klimaschutz – Vorreiter und Nachzügler

klimaschutz-index Germanwatch

Während sich dieser Tage in Kopenhagen die mächtigen und reichen dieser Erde mit den Schwellen- und Entwicklungsländern kleinlich darum streiten , wer finanziell für die Rettung unseres Planeten bzw. dessen Klima aufkommen soll, veröffentlichte Germanwatch den Klimaschutz-Index 2010  der aussagekräftig und mit anschaulichem  Kartenmaterial die Hotspots der Klimasünder und die aktivsten Klimaschützer unter den Nationen aufzeigt.

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