BP investiert 4 Milliarden in Regenwaldzerstörung
Der Erdölkonzern BP investiert 4 Milliarden Euro in nachwachsende Rohstoffe. Hinter dieser scheinbar gutene Nachricht verbirgt sich eine große Gefahr für den brasilianischen Regenwald, der großflächigen Monokulturen von Zuckerrohrpflanzen weichen muss, wenn die Ethanolherstellung wie geplant weitergeht. Eine Ethanolfabrik für sogenannten Biosprit hat BP bereits 2008 in Betrieb genommen, eine zweite ist geplant. Gegen diese Umweltzerstörung im Regenwald und in den Savannen des Cerrado laufen zurzeit mehrere Kampangen, unter anderem eine Unterschritensammlung des World Rainforest Movement gegen industrielle Baumplantagen sowie auf www.regenwald.org
Freitag, 16. Oktober 2009 um 15:05
BP versucht ja seit einiger Zeit sehr viel, um sich ein positives Image aufzubauen und in der Tat klingen solche Projekte am Anfang ja immer sehr gut. Aber wie fast immer, muss man hier doch auch einfach mal ein wenig in die Zukunft blicken, um festzustellen, dass wirklich nicht alles Gold ist, was glänzt. Einen positiven Effekt auf Kosten gravierender negativer Effekte zu erzielen, kann es ja wohl nicht sein.
Sonntag, 29. November 2009 um 20:33
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